Archiv für April 2009|Monatliche Archivseite

ART Brüssel

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24. – 27. april 2009

Zeitgleich mit der Art Cologne fand dieses Jahr die Art in Brüssel statt. Wenn man der Presse glauben darf, dann läuft die Art in Brüssel entschieden besser als die Art Cologne.

… Every year in April, artbrussels opens its doors and welcomes more than 30 000 professionals, collectors and art lovers from all over the world. artbrussels is the European platform for upcoming talents in the field of contemporary art and focuses as well on strong established galleries representing a selection of their highest-quality paintings, sculptures, photography, video and installations …

Auch hier zeitgenössische Kunst, rund 32.000 Besucher werde erwartet, über 1.500 Künstler aus verschiedenen Ländern stellen aus (junge Talente und namhafte Künstler gleichermaßen). 172 Galerien aus 23 Ländern wurden aus 427 Bewerbern ausgewählt. Art Brussels hat wohl ein gutes Drittel der Teilnehmer erneuert. Der Besucher kann sicher sein, in den Hallen 1 und 3 des Heysel-Parks eine Mischung von Gewohntem und Neuem anzutreffen. Ein Drittel der Galerien firmieren in den Rubriken „Young Talents“ und „First Call“, Letztere auf Einladung eines Sammlerkomitees – so nutzt man die Entdeckungen weltreisender Kunstliebhaber.

Das wär noch was für mich. Ein Sammler ist Mitglied de Komitees und ruft mich an. Liebe Frau Keller, es wäre schön, wenn Sie mit Ihren Gemälden auf der Art in Brüssel teilnehmen. Können Sie sich das kurzfristig einrichten.

Na klar, kann ich.

Übrigens läßt die Presse die Art Cologne im Vergleich zur Art Brüssel eher schlecht aussehen. Brüssel hip und Köln schlapp. manufaktur_150

Art Cologne, Köln

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Seit wann gibt es die Art Cologne?

Seit 1967, sie findet jedes Jahr statt, 22. – 26. April 2009

Was gibt es zu sehen?

  • Kunst der Klassischen Moderne
  • Kunst nach 1945 sowie moderne und zeitgenössische Kunst
  • Malerei, Skulptur und Installationen, Video und Photographie
  • Arbeiten auf Papier sowie Editionen und Anderes

Hast Du auch ausgestellt?

Nein, die Art Cologne ist nur für Galeristen. Wenn ich ausstellen möchte muss ich mir eine Galerie suchen, die das für mich tut. Die Teilnahme dieser Galerie wird dann von einem Beirat geprüft und genehmigt.

Warst Du als Besucher vor Ort?

Nein, leider nicht. Ich hatte weder Zeit noch Geld.

Wer besucht die Kunstmesse?

Die Messe ist für die Öffentlichkeit freigegeben, also keine Fachmesse, für die man einen separaten Ausweis braucht. (Eintritt pro Tag übrigens 20,- EUR)

Wieviele Aussteller verzeichnet die Messe?

Die Zahl der Aussteller ist auf 180 beschränkt.

Sag doch einfach Du seist eine Galerie, geht das nicht?

Nein, das geht nicht. Ich muss schon eine ständige Galerietätigkeit nachweisen. 4 Jahre lang muss ich meine Arbeit als Galerist schon wahrnehmen, muss auch 4 Ausstellungen nachweisen können, muss eigene Ausstellungsräume haben, regelmäßige Öffnungszeiten, ein Gewebe angemeldet haben. Und das Galerieprogramm muss aus moderner, zeitgenössischer Kunst bestehen. Also no Chance zum Mauscheln.

Was wäre Dein Wunsch?

Eine  Galerie finden, die meine Bilder auf die Kunstmesse mitnimmt. Auf der Messe finden sich dann viele Liebhaber meiner Kunst, so dass ich aufhören kann im Büro zu arbeiten. Dann könnte ich mit Kunst Geld verdienen, meine Kreativität weiter entwicklen, als Künstler mutiger und freier werden und und und …. Ach ja, schön wärs

Henri Matisse, 1869 – 1954

Der französische Maler Henri Matisse wurde nach dem Jurastudium in Paris Anwaltsgehilfe. Nebenher besuchte er die städtische Zeichenschule „Quentin de la Tour“. 1891 gab Matisse die Kanzleiarbeit auf um sich der Malerei zu widmen.

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Im Atelier von Gustave Moreau lernte er seine späteren Mitstreiter Georges Rouault und Henri-Charles Manguin kennen. Bis zum Jahr 1898 stellte er konventionelle Bilder aus. 1898 heiratete er seine langjährige Freundin Amélie Parayre, mit der er eine Tochter und zwei Söhne hatte. In dieser Zeit malte Matisse in klassischem Stil.

dergedecktetischEs folgen Landschaftsbilder in impressionistischer Malweise. Neue Anregungen kamen aus Werken von William Turner und den Neoimpressionisten wie Paul Serrat. Sein Gemälde Luxus, Stille und Wollust 1904 erregte im Salon des Indépendants Aufsehen.

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Im selben Jahr entstanden die ersten fauvistischen Bilder. Die Heftigkeit der Farben gaben den Ursprung für diese Bezeichnung (fauves = wilde Tiere). Die realistischen Formgebungen zog sich immer weiter zurück, ohne ganz zu verschwinden. Das größte und wichtigste Bild der Ausstellung wurde von Leo Stein gekauft. Bei den Steins lernte Matisse die Maler der Pariser Avantgarde kennen. Unter ihnen Picasso, mit dem ihn eine lebenslange von Rivalität geprägte Freudschaft verband.

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Auf Betreiben und mit Unterstützung seiner Bewunderer, Michael, Sarah, Gertrude und Leo Stein sowie Hans Purrmann, Marg und Oskar Moll und anderer gründete er eine private Malschule, die seinen Namen erhielt: „Académie Matisse“.  Dort unterrichtete er von Januar 1908 bis 1911 und hatte schließlich 100 Schüler aus dem In- und Ausland.

Die Pariser Galerie Bernheim-Jeune nahm Matisse unter Vertrag. Einen namhaften Förderer fand er im russischen Kaufmann Sergej Schtschukin. Nach den Kriegszeiten suchte Matisse nach Strenge und Architektonik im Bildaufbau. Gleichzeitig reagierte er auf die kubistische Malweise von Picasso oder Georges Braque.

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Ab 1916 verbrachte Matisse die Wintermonate in Nizza, deren gelöste Stimmung zeigt sich in üppigen Frauenakten mit kontemplativen Interieurs. Ein Hotelzimmer wird zum Paradisgarten, orentalische Pracht, plastische Aktfiguren. Diese Gemälde fanden eine breite Anerkennung. Im Jahr 1920 entwarf Matisse die Kostüme und das Bühnenbild für Djagilews Ballett Le Chant du Rossignol und widmete sich wieder der Arbeit an Skulpturen, die er in den vorhergehenden Jahren vernachlässigt hatte.
odaliske 1927 erhielt Henri Matisse den begehrten Carnegie-Preis, der im folgenden Jahr Picasso verliehen wurde als Matisse in der Jury saß. Für den Sammler Albert Barnes gestaltete er eine große Wanddekoration. Es entstanden Zeichnungen, Kaltnadelradierungen und Lithografien. In den folgenden Jahren unternahm Matisse zahlreiche Reisen ins Ausland, die mit Ausstellungen und Retrospektiven seiner Arbeiten verbunden waren. Darüber hinaus fertige er Bühnenbilder an. In den fließenden Arabesten fand Matisse einen eigenständigen bildnerischen Rhythmus. Auch die Skulpuren der Zeit zeigen diesen Rhythmus.

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1937 wurde Matisse von Léonide Massine gebeten, Dekorationen und Kostüme für Rouge et noir zu entwerfen, ein Ballett mit der Musik von Schostakowitsch und der Choreographie von Massine. 1940 trennte er sich von seiner Ehefrau und 1941 musste sich Matisse wegen Zwolffingerdarmkrebs einer Operation unterziehen, von der er sich kaum mehr erholen sollte. 1941 zieht sich Matisse ans Mittelmeer zurück.

In seinem, nach einem Luftangriff auf Cimiez im Jahr 1943 bezogenen, Atelier  in der Villa Le Rêve in Vence begann er an seinen Schnitt- und Klebekompositionen für sein Buch Jazz zu arbeiten. Lange Jahre war Matisse ans Bett gefesselt und experimentierte mit Papierschitten. Matisse wollte die Kraft der reinen Farbe vermitten, mit den Gouache Papieren kommt dies am deutlichsten zum Ausdruck.

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Seine letzte große Aufgabe war die Ausgestaltung der Capelle du Rosire in Vence. 1945 begann Henry Matisse mit der Ausstattung der Dominikanerkapelle. Diese 1951 fertiggestellte Arbeit nannte er selbst sein „Meisterwerk“. sie wurde 1951 eingeweiht.

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Henri Matisse stirbt 1954 in Nizza an einem Herzanfall.

Sponsor, Mentor und Co.

Es ist schön, wenn jemand Zeit hat, sich mit Künstlern zu befassen.

Ein Jemand, der mit den Höhen und Tiefen des Kunstschaffens umgehen kann, der die Launen eines Künstlers ertragen kann.

Ein Jemand, der sich die Zeit damit vertreibt, Menschen kennen zu lernen und zu fördern, der es versteht Kontakte zu knüpfen.

Ein Jemand, der sich im Kunstgeschehen auskennt, weiß wie der Hase läuft, der zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist.

Ein Jemand, der geistig und körperlich große Distanzen zurück legen kann, der als Mittler zwischen den Welten fungiert.

Ein Jemand, der Grenzen überschreiten kann, der Toleranz für andere Meinungen und Stilrichtungen hat.

Ein Jemand, der die finanziellen Mittel hat um zu reisen, zu unterstützen, einzuladen, zu vernetzen und natürlich zu kaufen.

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Leo, 1861 – 1921, und Gertrude Stein, 1874 – 1946,

Die Familie Stein waren deutsche Juden. Die Geschwister (5 Kinder) wuchsen wohlbehütet auf und studierten an diversen Universitäten. 1903 gingen Leo und Gertrude Stein nach Europa. In Paris eröffnete Gertrude Stein einen Salon, der sich zu einem Zentrum der schriftstellerischen Avantgarde entwickelte.

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Sie war jung genug, die Künstler zu verstehen, reif genug, um sie zu fördern und vermögend genug, um die Bilder zu kaufen. Und so kaufte sie viele Bilder der damals noch unbekannten Künstler Cézanne, Monet, Renoir, Daumier, Gauguin. Ihr Salon zählte zu den wichtigsten Treffpunkten der Pariser Künstlerszene, und zwischen den Malern und Schriftstellern kam es zu einem regen Austausch.

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1907 lernte Gertrude Stein ihre Lebensgefährtin Alice B. Toklas kennen. 1909 veröffentlichte sie ihr erstes Buch Three Lives im Selbstverlag. Leo Stein verließ die gemeinsame Wohnung im Jahr 1913, da er das Zusammenleben mit Alice B. Toklas nicht mehr tolerieren wollte. Zu einer Aussöhnung der Geschwister kam es nicht mehr.

Gertrude Stein gehörte mit ihrer extrovertierten Art zu den Kultfiguren der Kunst- und Literaturszene ihrer Zeit. Durch einen von ständigen Wortwiederholungen geprägten Stil wollte sie nach eigenem Bekunden den Kubismus der abstrakten Malerei in die Literatur übersetzen. Kritiker warfen ihr vor, sie habe sich allein der Mühe entziehen wollen, ihre Texte gründlich zu überarbeiten und dies im Nachhinein literarisch zu überhöhen versucht. Mit ihren Schriften zählt sie zur Avantgarde des 20. Jahrhunderts.

Sie prägte den Satz A rose is a rose is a rose is a rose (aus dem Gedicht Sacred Emily im Band Geography and Plays von 1913), der mit dem Gleichklang von a rose und Eros spielt.

Gertrude Stein hat mit ihrem Stil Grenzen gesprengt. Sie war die erste moderne Schriftstellerin, die ohne Interpunktion schrieb. Damit übernahm sie für ihr Werk das, was ihr in der Malerei an Abstraktem gefiel. Wort für Wort reihte sie so ihre Gedanken aneinander. Sie überließ es den Lesern, sich von ihren Wortketten einnehmen zu lassen. Und sie war sich ihrer Wirkung sicher: „Meine Sätze kriechen Ihnen unter die Haut, aber Sie merken es nicht, dass dies der Fall ist.“

Ihr Einfluss auf die neue Literatur ist nicht zu unterschätzen: Sherwood Anderson hat sie eine Pfadfinderin genannt, Louis Bromfield betrachtete ihr Buch The Making of Americans als ein wichtiges Werk für die junge moderne literarische Bewegung. Hemingway schrieb ihr, welchen Einfluss sie auf sein Werk gehabt hatte und sorgte auch dafür, dass ihr Werk The Making of Americans zumindest teilweise in der Transatlantic Review erschien.

Leimgrund

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An dieser Leinwand kann man sehen, wo schon Leim auftragen wurde. Der Leim verschließt das Leinen und sorgt für eine undruchlässige Fläche. Der Kreidegrund wird darauf schichtweise aufgetragen.

Wenn man aber, aus Versehen, Tropfspuren vom Leim zur Leinwand auf dem Boden hinterläßt. Und wenn man dann, aus Versehen, in die Tropfspuren reintritt. Dann verteilt man, aus Versehen, klebrige Spuren auf dem Boden und nicht auf der Leinwand. Wenn man das, aus Versehen, erst später merkt. Und man bis dahin, aus Versehen, schon mehrfach durch die ganze Wohnung gelaufen ist. Dann bleiben an den Tropfspuren, in der ganzen Wohnung, Stofffussel von den Socken hängen. Dann kann man die Tropfen viel besser erkennen, als wenn man Barfuß gelaufen wäre.

Eine Leimgrundierung artet dann auf jeden Fall zum Großputz aus. manufaktur_150

Leim, eine klebrige Sache

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Das ist der Leim, der die Kreide zusammen hält. Hasenleim wird mit Wasser angesetzt und ergibt eine klebrige Pampe. Um sie zu verarbeiten wird sie erhitzt, also nicht heiß, sondern flüssig gemacht. In flüssigem Zustand wird der Leim als erste Grundierung pur auf das Leinen gestrichen und später mit Pigment, Marmormehl und Wasser vermischt. ikon_internet_724

Du bist gut so wie Du bist – schriftlich

Manchmal stellt man sich in Frage. Auch in der Kunst ist das so. Da sieht man, dass  einer mit Acryltechnik und objektbezogener Malerei Erfolg hat. Und warum macht man sich so viel Arbeit mit Kreidegrund und lasierender Maltechnik? Dann kauft man Acrylfarbe, malt Quadrate und kämpft mit einer neuen Technik. Man versucht sich mit Dingen anzufreunden, die nicht zu einem gehören und quält sich  durch die Erfahrung.

Es dauert eine Weile, bis man bemerkt, dass es zu viel gibt, das nicht zu einem passt. Dann beginnt man zu zweifeln. Man müsste sich doch wohl fühlen? Spätestens jetzt ist der Moment erreicht, an dem man zu sich finden sollte. Spätestens jetzt geht man zurück auf LOS.

Dann sollte man aufhören Dinge zu tun, die nur belasten, Beziehungen zu führen, die einengen und man sollte alle Disziplin schießen lassen und nur noch man selbst sein. Dann kann man sich gebeutelt in die Ecke zurück ziehen und sich bedauern. Man kann die Erfahrung aber auch genießen. Das neue Wissen kann eine neue Basis sein:

Du bist gut so wie Du bist

Jetzt erst recht

Mehr noch als vorherikon_internet_72

Neue Malgründe

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3 x 30 x 30

3 x 28 x 28

1 x 100 x 40

1 x 120 x 100

kommen sollen noch

1 x 150 x 70

1 x 100 x 50

1 x 80 x 80

1 x 140 x 70ikon_internet_724

GEDOK – Teil II

… „Wir bedauern sehr, dass sich die Jury nicht für Ihre Arbeiten entscheiden konnte. Es besteht jedoch jederzeit die Möglichkeit als Kunstförderin aufgenommen zu werden.“ …

Damit ist das Kapitel Mitgliedschaft bei der Gedok abgeschlossen.

Irgendwie produziere ich nicht was Vereine wollen. So muss sich Van Gogh gefühlt haben, als keiner seine Bilder kaufte. Nicht, dass ich auf die Gedok angewiesen wäre. Das ganze Leben steht mir offen.

Aber jede Ablehnung schmerzt. manufaktur_150

arte mea Kunstportal

Ich bin bei arte mea angemeldet. Und ich hab versucht mich da einzubringen. Aber das Portal mach mich ganz irre. Was ich suche find ich nicht, bei vielen klicks bricht das Programm ab und außerdem versteh ich manches nicht. Das Portal ist unübersichtlich, schwer zu bedienen und nervig. Ganz klar beide Daumen nach unten.

Es soll übrigens ein Portal für Kunst- und Designauktion sein. Und manche haben es sogar geschafft, dass sie Kunstwerke zur Versteigerung anbieten, aber die Geduld hab ich nicht.

Übrigens: Ich find den Button zum finalen abmelden nicht. Also bleib ich angemeldet. Aber sonst gibt’s von mir da nix.

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Roy Lichtenstein, 1923 – 1997

Der Maler Roy Lichtenstein wurde in New York geboren. 1939 began Lichtenstein sein Studium bei Reginald Marsh an der Art Students League, ein Jahr später ging er ans Ohio State College. Dorthin kehrte er nach einem dreijährigen Militärdienst in Europa zwischen 1943 und 1946 zurück. In dieser Zeit malte Lichtenstein im Stil der amerikanischen Genre- und Historienmalerei.

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Eine erste Einzelausstellung bracht wenig Erfolg, so dass Lichtenstein seinen Lebensunterhalt zunächst als Zeichenlehrer, technischer Zeichner und Schaufensterdekorateur verdiente. Er schuf zwischen Kubismus und Expressionismus angesiedelte Objekte aus Holzresten. Seine Lehrtätigkeit übte er ab 1957 an der New State University in New York und später am Douglas College der Ruthers University in New Brunswick aus. In dieser Zeit entstanden gegenstandslose abstrakt-expressionistische Gemälde und die ersten Zeichnungen mit Comicfigurern.

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Durch Allen Kaprow lernte Lichtenstein die neuen Kunstformen des Happenings und der Performance kennen, sein Interesse am Thema der amerikanischen Massenkultur war geweckt. Ab 1960 gab er seinen gestisch-abstrakten Stil auf und bezog die Bildproduktion der Massenkultur in seine Werke ein. 1961 malte er sechs großformatige Bilder nach Comicstrips, die er einschließlich Sprechblasen und Rasterpunkten auf die Ölmalerei übertrug. Der Kunsthändler Leo Castelli nahm ihn daraufhin unter Vertrag.

Das Markenzeichen von Lichtenstein wurden die in plakativen schwarzweiß oder in Primärfarben gemalten Motive aus der Alltags- und Massenkultur sowie Warenwelt. Er fand seine Motive in Versandhauskatalogen, Comics und Illustrierten. Von 1960 bis 1970 entstanden durch Rasterpunkte strukturierte Reproduktionen bedeutender Werke von Künstlern wie Paul Cézanne, Fernand Léger, Henri Matisse oder Piet Mondrian.

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In der Brushstroke-Serie übertrug Lichtenstein den vergrößerten gestischen Pinselstrich des abstrakten Expressionismus in ein mechanisch wirkendes, ironisch verfremdetes Rasterbild (1965). In dieser Zeit beschäftigte er sich mit dem Art Déco. In der Werkstatt von Gemini G.E.L., fängt der Künstler 1969 mit der Fertigung von Siebdrucken an.

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1969 – 1972 entstanden die Mirror-Bilder, die das Phänomen der optischen Täuschung behandelt. In der Atelierwand-Serie griff Lichtenstein das Motiv des Künstlerateliers auf und zitierte Phasen seines eigenen Schaffens.

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In den 1970er und 1980er Jahren entwarf der Künstler große Wandbilder. Abnehmer waren u.a. die medizinische Fakultät der Universität Düsseldorf, die Leo Castelli Gallery. In den 1980er Jahren wurden seine Bilder zunehmend komplexer. So kombinierte er einen dem Abstrakten Epressionismus nachempfundenen Malgestus mit Bildresten in der Rastertechnik und malte kontrastierende Bilder-im-Bild. Ein dokument intensivierter Kunsthistorischer bzw. werkgeschichtlicher Reflexion ist die Serie Reflections (ab 1988).

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Ab 1990 widmete er sich verstärkt der Plastik. In den 1990er Jahren entdeckt er den weiblichen Akt, die chinesische Landschaftsmalerei als Bildgegenstand und gestaltete zahlreiche monumentale Arbeiten, darunter Skulpturen und mehrere Wandmalereien. Rund um die Welt wird sein Werk in stark beachteten Retrospektiv-Ausstellungen gefeiert.

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Am 29. September 1997 starb Roy Lichtenstein in New York.

artnet, Kunstportal

News und  Kommentare gibts im artnet-Magazin. Auktionsberichte, Künstler und Galerien aus aller Welt runden das reichhaltige Angebot des Kunstportals ab. logo_header

- Auszug aus „über uns“ -

… „artnet ist eine Online-Plattform, mit deren Hilfe man Kunst kaufen, verkaufen und recherchieren kann. Unser Gallery Network ist das größte seiner Art. Mehr als 2.200 Galerien in über 250 Städten präsentieren online über 158.000 Arbeiten von mehr als 39.000 auf der ganzen Welt ansässigen Künstlern. Das Netzwerk wurde für Händler und Kunstkäufer gleichermassen gestaltet: Es gibt ihnen einen Überblick über den Markt und die aktuellen Preistrends und bietet die Möglichkeit zur sofortigen, kostengünstigen und globalen Kontaktaufnahme. Zu den anderen wesentlichen Dienstleistungen gehören das artnet Magazin, die Zeitschrift der Kunstmarktspezialisten mit täglich aktuellen Nachrichten, Besprechungen und Artikeln von bekannten Autoren der Kunstwelt, und die Price Database. Die Price Database von artnet ist das umfassendste bebilderte Archiv internationaler Auktionsverzeichnisse und enthält die Ergebnislisten von mehr als 500 internationalen Auktionshäusern seit 1985. Von den Alten Meistern bis zur Gegenwartskunst beinhaltet die Price Database mehr als 3,8 Millionen Kunstwerke von über 182.000 Künstlern.“ …

Immer interessant reinzulesen!

artradio podcast

- Auszug „über artradio“ –

artradio war erstmals – mit Unterstützung des Wirtschaftsministerium NRW als Pilotprogramm – auf der ART COLOGNE 2007 vertreten – täglich mit einer Stunde Hauptprogramm vom Livestudiostand – mit Livestreams und downloadbaren Podcasts: umfang- und kenntnisreich zu Entwicklungen auf dem Kunstmarkt, mit Stimmen von Künstlerinnen und Künstlern, Galeristen und Sammlern, mit Hintergrundgespräche mit internationalen Akteuren der Kunstszene – und mit jeweils aktuellen Servicebereichen.

Nach dem Pilotprojekt zur ART COLOGNE 2007 arbeitet artradio auch an offline-audioprojekten, an Kunst- und Kulturkommunikation für Museen und Unternehmen – und an den Strukturen für einen regelmässigen und umfangreicheren Betrieb auch in den Bereichen des ‘kulturaffinen Marktgeschehens’, Kunst. Kultur, Design, Architektur, Medien. Aktuell auch im Bereich Kunstvermittlung mit dem Schwerpunkt ‘Interkulturelle Öffnung der Kunst und Kulturinstitutionen’ – konkret für das NRW-FORUM Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf – mit innovativen Formen der Kunstvermittlung, Ausstellungsführungen und Kommunikationsstrategien.

- sind interessante Sachen dabei – wen’s interessiert – reinhören lohnt sich.

Kunstzeitung

Einmal im Monat erscheint die Kunstzeitung aus dem Hause Lindinger + Schmid, Regensburg. Einmal im Monat bekomme ich die Zeitung und nehme mir immer vor sie zu lesen. Und manchmal tu ich das auch.

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…“Die KUNSTZEITUNG berichtet kritisch über Ausstellungen und Veranstaltungen, stellt Künstler und Kunstvermittler vor – und zwar so, dass auch Einsteiger in Sachen Kunst verstehen, was gemeint ist. Das Kerngebiet, die zeitgenössische bildende Kunst, wird erweitert durch Artikel über verwandte kreative Disziplinen – etwa Architektur, Design, Mode oder Kochen. Monatlich liegen die Zeitungen im Berliner Format überall dort auf, wo Menschen an Kunst interessiert sind. Rund 1600 Museen, Kunsthallen, Kunstvereine, Galerien, Hochschulen, Hotels, Buchhandlungen, Bibliotheken, Firmen und Institutionen vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz helfen, die KUNSTZEITUNG zu verbreiten. Auflage: 200 000 Exemplare. Finanziert wird die Publikation über Anzeigen.“…

Aber leider bin ich danach immer völlig demotiviert. Ich hab von der Kunstbranche ja sowas von keine Ahnung. Die Berichte über Künstler erstaunen mich, die Beiträge zum Kunstbetrieb machen mich sprachlos. Manche Beiträge verstehe ich leicht, andere bleiben ein Mysterium.

Ich hab einfach zu wenig Zeit um mich einzulesen, mit Galerien zu sprechen, Museen zu besuchen, mit anderen Künstlern Kontakt auf zu nehmen – eben nur Künstler zu sein.

Kommentare

Ich bekam neulich einen Kommentar zu Kandinsky. Das war einer der unhöflichen und unsachlichen Sorte. Der anonyme Schreiber äußerte sich beleidigend zum Porträt von Kandinsky und seinen Werken. Sowas wird bei mir gleich gelöscht.

Ich werde nicht dulden, dass jemand aus persönlichen Antipatien oder wegen fehlender Kinderstube in meinem Blog Gemeinheiten verbreitet.

In meinem Blog mache ich die Arbeit eines Künstlers transparent. Ich erzähle über die alltäglichen Mühen und Freuden. Ich stelle Künstler vor. Ich kommentiere meine Arbeit – live.

Unsachliche Kommentare, Beleidigungen und Gemeinheiten kommen, wenn überhaupt, von mir und sonst von niemand.manufaktur_150

Homöopathie – Titelseite

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Ein echter Keller auf der Titelseite eines Magazins. GANZ-BREIT-GRINS

inhalt_mit-rahmen_kHomöopathie ist die Zeitschrift für Homöopathie. Mit einer Auflage von 6.000 Exemplaren informiert Hompöopathie 3 x im Jahr Heilpraktiker, Ärzte und Studenten der Homöopathie. Herausgeber ist das Homöopathie Forum in Gauting.

Online finden Sie

- Aktuelles zum Thema

- Archiv

- Hompöopathie-Forum

- interessante Links

- einen umfangreichen Seminarkalendermanufaktur_150

Spuren

Heute werden Grundierungen für die erste Vorzeichnung aufbereitet. Dieser letzte Schliff ist etwas ganz besonderes. Da sitzt die Schutzbrille nicht auf der Nase sondern überflüssiger weise auf der Stirn. Ich muss genau sehen was ich schleife. Da wird noch einmal geprüft, geguckt, gefühlt und mit dem feineren Schleifpapier großzügig umgegangen. Keine Spuren dürfen bleiben, nur glatte pudrige Flächen.

6 kleine Leinwände und zwei große sind nun fertig (die schiefe ist auch dabei – ich hatte da eine Idee).

Das lästige am Schleifen ist nicht das Schleifen selbst sondern die damit verbundene Kreidestaubexplosion. Nach 1 h ist das Badezimmer mit einer dicken Staubschicht bedeckt. Auf dem Laminat ist sichtbar wohin ich die fertigen Leinwände getragen habe. Der Abstecher in die Küche – gut erkennbar. Ich selbst schau aus wie Sau; das denkt wohl auch der Vermieter, der mich ans brennende Licht am Auto erinnert. Schleifen hinterläßt immer Spuren.

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Das ist kein Spaß – hier wird gearbeitet.ikon_internet_724

Schräge Sache, Leinwand mit Schlagseite

Auch alt, diese verzogene, schräge Leinwand

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Hab ich vor vielen Wochen im Keller gefunden, sie dürfte etwa 7 Jahre alt sein. Und sie ist unübersehbar schräg, nein verzogen, also auf jeden Fall unbrauchbar.

Bislang konnte ich mich zu keinem Handeln durchringen. Es tut mir einfach leid um die viele Arbeit und eigentlich ist der Grund gut, nur  – schief – eben. Vielleicht fällt mir ja doch noch was ein, was ich damit machen kann. ikon_internet_723

Gedok, Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V.

Die Gedok ist der Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V., das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Sparten:

  • BILDENDE KUNST
  • ANGEWANDTE KUNST
  • MUSIK
  • LITERATUR
  • DARSTELLENDE KUNST

Hier die Aufgaben und Ziele der Gedok.

  • Die GEDOK zählt heute rund 3.600 Mitglieder in 23 deutschen Städten und Regionen und in Wien.
  • Die GEDOK bringt das Werk und die Leistung von Künstlerinnen an die Öffentlichkeit.
  • Die GEDOK hat zum Ziel, die besondere Lebens- und Arbeitssituation von Künstlerinnen zu verbessern.
  • Die GEDOK setzt sich ein für die geschlechtergerechte Gestaltung aller Bereiche künstlerischen Schaffens.
  • Die GEDOK engagiert sich über nationale und internationale Kultureinrichtungen, politische Gremien, Verbände und Multiplikatoren für ihre Mitglieder.
  • Die GEDOK bietet ihren Mitgliedern ideelle und finanzielle Hilfe durch das Engagement ihrer Kunstförderer, Männer und Frauen.
  • Die GEDOK unterstützt die Künstlerinnen durch aktive Mitarbeit bei allen Veranstaltungen.
  • Die GEDOK präsentiert sich der Öffentlichkeit durch interdisziplinäre Kunstprojekte,internationale Wettbewerbe, Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Performances, Podiumsdiskussionen und wissenschaftliche Symposien.
  • Die GEDOK publiziert Kataloge, Dokumentationen, sowie Anthologien, CDs und DVDs.
  • Die GEDOK ist als gemeinnützige Organisation anerkannt. Ihre Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich.
  • Die GEDOK bezieht ihre finanziellen Mittel aus Beiträgen und Spenden sowie projektgebundenen Zuschüssen.
  • Die Aufnahme in die GEDOK erfolgt über die Regionalgruppen. Ein Hochschulabschluss ist erwünscht, aber auch Autodidaktinnen können sich bewerben. Die Jurys der Regionalgruppen entscheiden über die Aufnahme.

Wochenlang hab ich mich um die Entscheidung rum gedrückt. Bis ich mich Mitte März bei der Gedok um eine Mitgliedschaft beworben habe. Nach der Pleite mit dem BBK war ich doch etwas verschreckt, aber im Endeffekt möchte ich wissen was geschieht. Also hab ich Fotos meiner Kunstwerke mit einem Bewerbungsschreiben an die Gedok geschickt und seither warte ich.

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