Archiv für Februar 2009|Monatliche Archivseite

Ausstellung Ende

Diese Woche war die Ausstellung meiner Gemälde beim verlag moderne industrie zu Ende. Also hab ich meine Babies wieder heim geholt und gleich aufgehängt, an die neuen Galerieschienen. Da hat man gleich mehrere Abende zu tun, bis alles einigermaßen so aussieht wie man will:

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Und der Blick von der anderen Seite

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Es ist schade, dass die Bilder so dicht gedrängt hängen müssen. Eigentlich hat kein Bild den nötigen Raum um wirklich zu wirken.

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Kein normaler Mensch würde 13 Bilder über eine Couch quetschen. Aber wenn doch keiner was kauft, was soll man da machen. ikon_internet_724

Fotokunst – Lichtvielfalt öffnet Dimensionen

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Wer suchet der findet – Seven Screens bei Osram

Kaum setz ich meine neue Lesebrille auf und surf zu Osram, schon finde ich die Erklärung für die Lichtinstallation. Björn Melhus ist der Künstler, der die Worte- und Farbflut sowie den Glatzkopf kreiert hat.

Am Verblüffendsten ist für mich die Tatsache, dass ich vor Ort war und nur 5 Screens gesehen habe. Gut ich bin nicht die ganze Installation abgeschritten, sondern war recht schnell mit meiner Position zufrieden. Der zweite Standort war die Brücke über den Mittleren Ring. Von dort entstand dieses Foto, bei dem ich mich schon die ganze Zeit gefragt hab wo die vielen Säulen herkommen.

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Ich hatte schon befürchtet, dass ich mich verzählt hab. Schließlich wird sich keine Säule als Gespenst auf meine Bilder mogeln. Auch die Tatsache, dass sich mir die Botschaft nicht erschlossen hat, ist nun gelöst. Ich hätte B5aktuell hören sollen.

Da es aber saukalt war wollte ich nicht weiter an der Straße entlang gehen und frieren sondern hab mich zwischen den beiden Standorten von der Sitzheitzung wärmen lassen. Eine dritte Station war völlig indiskutabel. ikon_internet_724

Allerdings muss ich jetzt noch mal rein und Fotos von sieben LED-Stelen machen.

Kunst bei Osram: Seven Screens – Screensavers von BJØRN MELHUS

Sieben LED Screens vor dem Osram Gebäude in München sind Tummelplatz für Lichtinstallationen.

Die derzeite Präsentation kommt von Björn Melhus.

Für dieses Kunstprojekt kooperiert Osram mit dem Nachrichtensender B5aktuell. Aus dem laufenden Programm von B5aktuell generiert der Künstler mittels Spracherkennung seine Inhalte für die LED Screens. Die gesprochenen Worte werden beinahe in Echtzeit in Bilder und Texte umgesetzt. Bei bestimmten Schlüsselwörtern wie ‘Kunst’ ‘Katastrophe’ oder ‘Stau’ werden zudem Sequenzen ausgelöst, die das Gesagte kommentieren. In den kurzen Moderationspausen erscheinen die Screensavers, die auf das Comeback der Superhelden hinweisen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Dies ist bereits die sechste Installation auf den Seven Screens. Hier finden Sie die Vorgänger.

Standort

Das ist eins der letzten Fotos, die ich von der Brücke über dem Mittleren Ring gemacht hab.

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Neue Dimensionen braucht das Land

Darum öffne den Blick für die andere Sicht der Dinge.

Hell

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Dunkel

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Bunt

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Blau

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Winter

Es schneit den ganzen Tag schon. Auf den Straßen ist Winter, an den Fensterscheiben, auf den Seen und in meiner Wohnung auch. Die dicken Socken haben Hochkonjunktur, der Schafwollpulli und die Fleecehausschuhe sind in Dauerbenutzung. An einem der letzten eiskalten Tage war ich am Fischweiher. Da ist auch Winter.

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Geniales Foto

Manche Fotos sind so genial, dass man sie nicht verbessern oder versauen kann. Das Foto hat ein Kollege aus dem Fotokurs gemacht. Thomas, Du bis ein echter Checker.

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Kreativer Höhenflug

Das Gemälde ‘lila Sonne’ wird was ganz Spezielles. Eigentlich wollte meine Freundin einen Kandinsky auf die Wand gemalt bekommen. Das ist an sich eine gute Idee – bis zur nächsten Renovierung.

Dann haben wir umdisponiert und ich male das Gemälde auf einen möglichst dünnen Karton. Es wird gerahmt und über den Rahmen hinaus soll das Motiv in Grautönen weitergeführt werden. Mal was anderes.

Das Gemälde wird bald soweit sein, dann gehts ans Rahmen und ans Wand bemalen. Damit wir nicht so blindlings anfangen hab ich zwei Sperrholzplatten weiß grundiert. Die müssen die Wand simulieren und wir machen erst mal einen Test, damit später nichts schief geht.

Nach längerer Mal-Abstinnenz hab ich rumgekleckst, bin am Boden rumgekrochen und hab den Teppich verschmiert. Noch immer tut mir die linke Seite weh, von einer Rippenverletzung im Januar. Aber: Nur die Harten kommen in’n Garten.

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Na, war ich nicht superkreativ?

Glatzkopf

Ich hatte ja schon gesagt, dass bei der Fotoaktion ab und zu ein Glatzkopf vorbei kam. So sah das dann aus:

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Die komplette Botschaft der Lichterspiele hat sich mir allerdings nicht erschlossen. ikon_internet_723

Kameraeinstellungen

Wissen Sie was man mit Änderungen von Farbtemperatur, Farbkorrektur, EV-Wert, Kontrast, Farbton, Sättigung und Helligkeit alles anstellen kann? Nein, ich auch nicht wirklich. Aber gucken Sie mal hier:

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dsc044142Womit ich noch gar nichts anfangen kann sind ‘Überschwinger’ und ‘Unterschwinger’. Ich hätte getippt, dass diese Begriffe ins Reich des Boxsports gehören. Aber nein, sie stehen in meinem Bearbeitungsprogramm gleich bei ‘Umfang’ und ‘Schwellwert’. Alle Werte hab ich mal drastisch erhört und verringert, konnte aber keine herausragenden Änderungen feststellen. Es ist also nichts angeschwollen, kein Umfang hat sich erhöht oder verkleinert – wie langweilig. Ich werd also mal ein Wörtchen mit den Design-Profis reden müssen und ich kann nur hoffen, dass ich deren Spezialbegriffe verstehe.

RAW-Dateien

Bei der letzten Fotosession hab ich ein paar RAW Dateien gemacht um mich auf die Weiten der Bildbearbeitung einzulassen. Die Ergebnisse sind sehr interessant. Hier zwei Vergleiche

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Cool, oder? Hier eine Gegenüberstellung in blau.

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Ich liebe Farben, ich liebe Licht.ikon_internet_722

Ich war im Arbeitszimmer

Und ich hab ein paar Schnüre an die Galerieleiste gehängt. Und aufgeräumt hab ich auch etwas. Und dann hab ich rumgeschaut und nicht weiter gewußt. Dann hab ich das Arbeitszimmer wieder verlassen.

Kreativer Anfall

Ich hatte einen kreativen Anfall, schön. Er hat nicht in Malerei gegipfelt, sondern in einer Fotoaktion. Ziel waren die Lichterspiele vor der Firma Osram in München.

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In fünf Leuchtsäulen werden Farben, Worte und sogar ein glatzköpfiger Typ gezeigt. Diese Präsentation kannte ich noch nicht, die letzte war glaub ich ohne Worte, aber egal. Hier mal ein Foto mit Worten.

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Mit Bewegung, Tele und etwas Geduld kommt dann sowas raus.

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Experimentelle Fotografie ist schon ein Abenteuer. ikon_internet_722

Lucca

Jetzt hätt ich doch beinahe vergessen Bilder von Lucca zu zeigen. Also, spät aber doch – so sieht Lucca bei Tag aus:lucca1

Das Zentrum ist nur mit ’schmalen’ italienischen Autos gut zu befahren. Mit einem fetten Audi tut man sich da schon entschieden schwerer, speziell um die Kurven rum. In den Gassen gibt es noch kleine Bäcker, Weinhändler, Metzger, Kurzwaren oder andere Handwerksgeschäfte. Es wird im Stehen gefrühstückt, auf dem Marktplatz geschwatzt und der winterliche Tourist wird belächelt, der in dicken Jacken, Mütze und Schal ’sinnlos’ durch die Stadt läuft.

Von A nach B bewegt sich der Einheimische mit einem Bus, der gerne mal im Konvoj auftritt.lucca4

Die Geschäfte der Innenstadt haben typisch italienische Öffungszeiten, im Kleidungsssektor sind für meine Körperfülle nur Strümpfe erreichbar, die allerdings sind phänomenal. Im Genußsektor ist für jeden Geschmack was dabei. Lucca ist für seinen Kastanienkuchen bekannt, aber ich kann sagen die Pralinen sind hmmmm….

So sieht Lucca bei Nacht aus:lucca3

Und so wenn man ein Stativ dabei hat und die BULB-Funktion für Lichtspuren nutzt. (Begleiterscheinung der Aufnahmen: Kalte Hände, kalte Ohren, Eisbeine und das starke Bedürfnis nach heißer Schokolade mit Rum oder Glühwein!)lucca2

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Pisa, schiefer Turm und Konsorten

Pisa, tolle Stadt. Viele Attraktionen, Kunst und Kultur an jeder Ecke. Auch der ‘Schiefe Turm’ ist keine ‘Single-Attraktion’. Er ist eingebettet auf dem Piazza del Duomo in eine Reihe von imposanten Gebäuden. Er befindet sich in guter Gesellschaft mit dem Dom, dem Baptisterium und einem monumentaler Friedhof.

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Eine gute Gelegenheit um vom dussligen Touristi eine Menge Geld für Besichtigungen zu verlangen. Der ‘Schiefe Turm’ kostet natürlich. Irgendjemand muss ja die Verstrebungen und Sicherungsmaßnahmen für die Bausünde zahlen.

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Dafür darf man raufkeuchen, sich einen Drehwurm holen, am Treppenaufgang den Marmor polieren und oben seine Höhenangst pflegen. (Mit einer dicken Erkältung im Gesicht macht das alles noch viel mehr Spaß!) Man beachte die ungleich abgetretenen Marmorstufen. pisa31

Der Besuch des Doms ist kostenfrei, da drücken sich die Meisten rum, die auf ihren Besichtigungstermin des ‘Schiefen Turms’ warten. Hier kann man einiges Nachlesen – wen es genauer interessiert.

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Der Besuch des ‘heiligen Felds’ ist schon wieder kostenpflichtig. Kann man auf dem Foto oben an der linken Seite sehen. Ich zahl aber kein Geld um einen Friedhof anzusehen, auch wenn ich dabei was verpasse. Das Baptisterium kostet schon wieder. Kann mir auch gestohlen bleiben. Eine Kirche mehr oder weniger fällt nicht ins Gewicht.

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Blöd find ich , wenn man für seine ‘Spendierhosen’ auch noch veräppelt wird. An der Wartezeit für die Turmbesichtigung kann man nichts ändern. Der Treffpunkt ist allerdings nicht klar kommuniziert, Italien eben. Ob wir die Taschen abgeben wollen, nö – wollen wir nicht. Aber dann, am richtigen Treffpunkt schickt uns der nette ‘Jonni Kontrolletti’ zurück zum anfänglichen Meeting Point und meint ‘no bags’.pisa2

Ja leck mer doch … Ich bin gaaanz ruhig, hab schließlich Urlaub. ikon_internet_72

Stadtmauer Lucca

… Lucca ist eine italienische Stadt in der Toskana und Hauptstadt der Provinz Lucca. Sie liegt im Tal des Flusses Serchio ca. 20 km nordöstlich von Pisa und 20 km östlich der toskanischen Küste. Ihre von 4 Toren durchbrochenen Befestigungsanlagen wurden 1504 begonnen und 1645 fertiggestellt und zählten lange zu den bemerkenswertesten Italiens. Sie sind heute noch gut erhalten und tragen eine von Bäumen gesäumte Promenade. Die Stadt hat 82.250 Einwohner (Stand am 30. November 2006). …

Quelle: Wikipedia

Will sagen: Lucca hat eine tolle Stadtmauer, echt sehenswert. So sieht sie von außen ausstadtmauer11An vielen Stellen gibt es Durchgänge, die mehr oder minder spektakulär sind:stadtmauer2

stadtmauer-luccaNatürlich kann man auch drauf spazieren gehen. An einem Neujahrstag, an dem gerade eben die Sonne rausgekommen ist, machen das Einwohner und Besucher gleichermaßen gern.stadtmauer51

Hatte ich schon erwähnt, dass es saukalt war?

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Michelangelo’s David

Ich war doch in Florenz. Und ich hatte mir fest vorgenommen  Michelangelo’s David zu sehen. Ein 4 m großer nackter Mann aus Marmor. Ein ‘Sahneschnittchen’ seiner Zeit. Zwischen 1501 und 1504 soll er entstanden sein. Aus einem Block Marmor, der von zwei anderen Bildhauern aufgegeben wurde, hat Michelangelo diese Statue gefertigt. Ein echt leckerer Junge. Der David von Michelangelo. Schade nur, dass ich ihn nicht gesehen habe. An der Gallerie dell’Accademia standen so viele Leute an, dass ich nur das Schild mit den Öffnungszeiten fotografieren konnte.

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Ich zog ohne Live-Erlebnis ab, schade. Das wäre mein Preis gewesen:

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Also muss ich noch mal nach Florenz. Immerhin war ich jetzt schon in den Uffizien (damals) im Palazzo Pitti (neulich) und den David werd ich auch noch sehen (dann).ikon_internet_72