Frei sein

Ich tu was ich will, zumindest bei der Malerei.

Ich male was ich will. Wenn es jemanden nicht gefällt, bitteschön, kann ich auch nicht ändern.

In vielen Bereichen meines Lebens bin ich fremdbestimmt. Geh arbeiten, sei höflich, sei kommunikativ, sei aufgeschlossen und gruppentauglich. Manchmal hängt mir das zum Hals raus. Gott sei Dank hab ich die Malerei. Hier kann ich tun was ich will. Hier bin ich frei. Ich kann ein Bild anfangen und es verwerfen. Ich kann die Farben wählen, die ich will. Ich kann mir das Motiv raussuchen.

Am Liebsten male ich Akt, Körper, Gesichter. Und mein Anspruch ist es nicht, dass man genau erkennen muss, um wen es sich gerade handelt. Viel wichtiger ist es, eine schöne Frau gemalt zu haben, oder einen schönen Mann. Das gilt auch fürs Portrait. Uuuuh, da werden sie aufschreien. Bei einem Portrait muss man doch erkennen wer es ist. Nun, das kann jeder sehen, wie er will. Mir reicht eine grobe Ähnlichkeit. Alles andere will ich frei gestalten.

Wie gesagt: Ich will frei sein. Keine Vorschriften, keine Rücksichtnahme, keine Fragen, nur reine, klare Freiheit mit allen Vor- und Nachteilen.

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