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Ausdruck

Mai 17, 2008

“… jetzt wo sich in Ihrem Leben so viel tut haben sie sicher jede Menge Stoff zum malen”.

So die Worte einer Bekannten in den letzten Tagen. Leider sind die aktuellen Ereignisse eher tragisch als erfreulich. Trotzdem hat mich dieser Satz zum Nachdenken gebracht. Was will ich eigentlich mit meiner Kunst sagen? Was sehe ich darin? Was inspiriert mich? Wie sehe ich die Welt? Und was hat Kunst damit zu tun?

Ich liebe die schönen Dinge des Lebens. Mode, Designerschuhe, Theater, laute Musik, Harmonie, ein geiles Auto, nackte Haut fühlen. Die Freuden den Lebens haben’s mir angetan, diese Freuden fließen in meine Bilder, machen sie farbenfroh, harmonisch und schön.

Die oft von anderen Künstlern gepriesene Revolution, Provokation und Aggression sucht man bei mir vergeblich. Zu viel Zeit meines Lebens habe ich mit Angst, Unterdrückung und Anpassung verbracht. Ich lasse nicht zu, dass meine Malerei von diesen oder ähnlichen Dingen beeinflusst wird. Es wird wohl so sein, dass mir die Gelassenheit für Malerei in nächster Zeit etwas fehlt. Verändern werde ich meine Intention dennoch nicht.

Ich will unterhalten, erfreuen, ausdrücken was das Leben schön macht.

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Mygall

Mai 16, 2008

Poster meiner Bilder gibt es unter Mygall.net

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Acryl

Mai 16, 2008

30 x 30 cm groß, 2 cm dick, eine Acrylplatte liegt hier, sie ist so glatt und so transparent.

Bemalen kann man die Acrylplatte mit Ölfarben. Ein Experiment. Auf der ‘Art’ in Karlsruhe habe ich einige Bilder auf diesem Malgrund gesehen. Und das hat mir sehr gut gefallen. Wie ich damit umgehen muss weiß ich nicht. Ich begnüge mich noch damit sie anzusehen und darüber zu grübeln, was ich machen soll.

Grundierung? Eher nicht

Motiv? Keine Ahnung

Zeit? Im Moment auch nicht

Aber die Herausforderung gefällt mir. Neues versuchen, rumexperimentieren, vielleicht das Licht einfangen. Ganz sicher werde ich mit Lasuren arbeiten, damit die Transparenz nicht verloren geht. Aber im Moment drängt die Zeit Noch ein Bild muss für die Ausstellung fertig gestellt werden. Ich bin nicht mal sicher, ob ich das schaffe. Eine dicke Erkältung hat mich fest im Griff.

Also Ruhe bewahren und Kräfte sammeln.

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Pink Panther

Mai 15, 2008

Up2Date

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Achim im Arbeit

Mai 15, 2008

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Grit - in Arbeit

Mai 14, 2008

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Öl auf Holz

Mai 13, 2008

Eine ganze Schublade voll Kunst - Öl auf Holz.

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Elmar - fast fertig

Mai 12, 2008

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Japanische Frau - in Arbeit

Mai 10, 2008

Yurika-san

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Abstrakt oder Objekt?

Mai 10, 2008

Lila, Orange und Pink - diese Farben stehen im Mittelpunkt eines 3-teiligen Kunstwerks. Es soll eine abstrakte Farbkomposition werden. Aber diesmal klappt das nicht so ganz.

Hinter manchen Bildern steht ein Thema, ein Gedanke, eine Association. Manchmal ist sie leicht zu erkennen, manchmal nur sehr schwer. Ein Beispiel:

Thema Ausschnitt

Oder hier

Thema Krawatte

Beim aktuellen Werk ist das Thema zu offensichtlich. Ich schätze mal es zählt nicht mehr in den abstrakten Bereich. Gut die Farbe ist völlig aus der Luft gegriffen und die Aufteilung der Objekte ist auch nicht realistisch, aber es ist zu erkennen um was es geht, oder?

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Nachschub

Mai 9, 2008

Die Ideen gehen mir nie aus, die Leinwände auch nicht. Dank einer neuen Rolle Leinen und einer Großpackung Rahmenleisten bleibt der Nachschub gesichert.

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Weit weg

Mai 7, 2008

Dienstreise, die Arbeit bleibt liegen. Keine neue Hautschicht für die japanische Frau. Keine Grundierung für die frisch bespannte Leinwand. Kein Zwischenfirnis für ‘Öl auf Holz’. Die Arbeit und die Ideen bleiben daheim und trotzdem nehme ich alles mit.

570 km entfernt begleiten mich meine Bilder: Violetta, Achim, die Japanische Frau, das Bild Elmar (es ist jetzt fertig und trocknet vor sich hin - allein daheim). Das Internet macht einen direkten Kontakt mit dem Maler-Alltag möglich. Was hab ich nur ohne gemacht? Auch wenn das Internet in diesem verflixten Hotel nur auf Schneckentempo läuft.

Ansonsten hilft die Distanz beim Setzen der Prioritäten. Erst mal die Kunden besuchen und auf dem Weg die Gedanken neu ordnen. Mit den Sitationen des Alltag klarkommen. Checken was ist wirklich wichtig. Gesundheit, Freunde, Familie und natürlich Malen und Arbeiten. Für Detaills ist kein Platz.

Die Tage werden mir gut tun.

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Akt der Arletty

Mai 7, 2008

 Kisling

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Acryl

Mai 6, 2008

Weiterbildung muss sein. Darum gibt es im Juni ein Seminar mit Thema ‘abstrakter Expressionismus’. Verschiedenste Akademieen bieten Weiterbildung an. Ich habe mich für die Faber Castell Akademie entschieden. Ob das wirklich was taugt, kann ich erst beurteilen, wenn ich dort war. Falls es jemand interessiert hier gibt’s mehr.

Es ist ja nicht einfach sich etwas sagen zu lassen. Ich zeichne mich auch nicht gerade durch besondere kritikfähigkeit aus. Und ich bin auch nicht wirklich gruppentauglich. Meine ganze Kommunikationsfähigkeit verbrate ich meist in der Arbeit. Warum also gehe ich in eine Weiterbildungsgruppe? Ja, warum nur? Das frag ich mich auch gerade?

Ich muss mit Acryl arbeiten, ist jetzt nicht so mein Ding. Und auf Knopfdruck kreativ sein, na ich weiß nicht. Aber es ist nicht meine erste Weiterbildung in Sachen Malerei und ich hab sie immer überlegt und ich habe immer etwas gelernt.

Also, ich werd es überleben.

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Kreidegründe

Mai 4, 2008

Dass mir keiner das Arbeitszimmer betritt!

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Passt - alles passt

Mai 3, 2008

21 Bilderrahmen passen auf die Bilder. Das macht Freude. Nachdem die letzten Rahmen von sehr unterschiedlicher Qualität warn, hat bei dieser Lieferung alles geklappt.

8 Bilder sind schon gerahmt und 10 Bilder warten noch darauf, dass sie trocken genug zum Rahmen sind. Die verbleibenden 3 Rahmen sind für Bilder, die nicht in die Ausstellung kommen, bzw. zu spät fertig werden. Und ich freu mich, dass alle so schön aussehen.

Heute morgen haben 2 Bilder ‘den letzen Schliff bekommen’. Der Firnis verbessert das ganze Erscheinungsbild der Gemälde. Der Rahmen noch dazu und das Kunstwerk ist fertig.

Halt es fehlt schon noch was - ein Käufer.

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Staffeleien

Mai 3, 2008

Das ist der Platz an dem alles passiert.

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Kira I-III

Mai 2, 2008

Mehr Informationen finden Sie hier

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Haltung!

Mai 1, 2008

Jetzt wird nicht rumgelümmelt, jetzt wird Haltung bewahrt und gearbeitet.

Haltung hat auch die japanische Frau, die ich gerade male. Und obwohl es auf den ersten Blick so aussieht als würde sie den Kopf gerade halten, bin ich gerade drauf gekommen, dass sie genau das nicht tut. Sie hält den Kopf ganz leicht schräg und sie lächelt mich an, als würde sie wissen, dass das für mich eine schwere Nuss zu knacken ist.

Nach der heutigen Session sieht sie unglaublich schön aus. Obwohl, das Haar dringend aufgefrischt werden muss und der linke Arm eindeutig Sonnenbrand hat. Sie ist wunderschön.

Und - sie hält den Kopf ein ganz klein wenig nach links, so dass die Augen nicht auf gleicher Höhe sind. Sie lehnt sich leicht, ganz leicht an Ihrem Sonnenbrand-Arm an. (Den Sonnenbrand hat sie von mir und der verschwindet auch wieder). Und gerade habe ich das Foto noch einmal angesehen. Sie hat wunderschöne Wimpern. Sie reichen tief ins Auge hinein und geben ihr ein ganz verführerisches Aussehen. Ach, ich bin ganz verliebt in meine japanische Frau.

Jetzt aber, Haltung bewahren.

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Sechs Augen

April 30, 2008

Ab heute wird zurück geschaut